» Neuronale Aktivierungen und peripherphysiologische Reaktionsmuster bei spezifischen Phobien

Julia Wendt

Konfrontiert man Tierphobiker mit Bildern der Furcht auslösenden Tiere, so zeigen diese ein stabiles Muster peripherphysiologischer Reaktionen mit einem Anstieg der Herzfrequenz, einer Zunahme der Hautleitfähigkeit und einer Potenzierung der Schreckreaktion. Als kritische Hirnstruktur zur Steuerung dieser phobischen Reaktion wird die Amygdala betrachtet. In diesem Projekt soll der Zusammenhang zwischen Aktivierungen der Amygdala und peripherphysiologischen Anzeichen der Furchtreaktion auch im Vergleich mit den Reaktionen auf standardisiertes emotionales (d.h. angenehmes, neutrales und unangenehmes) Bildmaterial hin mittels funktioneller Magnetresonanztomographie und peripherphysiologischer Kennwerte untersucht werden.



Weiterführende Literatur:
Wendt J., Lotze M., Weike A.I., Hosten N., Hamm A.O. (2008) Brain activation and defensive response mobilization during sustained exposure to phobia-related and other affective pictures in spider phobia. Psychophysiology 45: 205-215.
Wendt J., Weike A., Lotze M., Hamm A.O. (2011) The functional connectivity between amygdala and extrastriate visual cortex activity during emotional picture processing depends on stimulus novelty. Biological Psychology, 86(3): 203-9.

Gefördert durch das BMBF-Paniknetzwerk 2010-2012